Litauen

Ein Land voller Traditionen

Litauen kann sich stolz als Mittelpunkt Europas bezeichnen. Denn geografisch gesehen, befindet sich die Mitte Europas in dem kleinen Land an der Ostsee. Die atemberaubende Natur mit Wäldern und Seen sowie Sumpflandschaften und die prächtigen Bauten aus vergangenen Zeiten in den historischen Städten laden zu ausgiebigen Städte- und Naturtrips ein. In der Hauptstadt Vilnius mit ihren weißen Kirchen und roten Dächern ist das traditionelle Litauen erlebbar. Die unterschiedlichsten historischen Baustile der Gebäude sind charakteristisch für die Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Gleichzeitig steckt die Stadt voll moderner Kunst und Kultur. In der Kurischen Nehrung zeigt sich ein anderes Bild. Die Landzunge vor der litauischen Küste lockt mit feinen Sandstränden, Dünen, Wäldern und idyllischen bunten Holzhäusern wie dem Sommerhaus von Literatur-Nobelpreisträger Thomas Mann. Beeindruckende Natur findet sich im Nationalpark Trakai. Die Inselburg inmitten der von Seen geprägten Landschaft ist die einzige Wasserburg Osteuropas. Neben der architektonischen Besonderheit des Bauwerks ziehen Sie wechselnde Ausstellungen in ihren Bann. Historische Häuser prägen auch das Stadtbild der Hafenstadt Klaipeda. Die drittgrößte Stadt Litauens gehörte früher zu Deutschland, weshalb sich in der Altstadt heute noch Fachwerkhäuser im deutschen Stil befinden.

 

Es sind die landschaftlichen Gegensätze, die den einzigartigen Charakter Litauens ausmachen und das Land zu dem machen, was es ist. Tiefe Kiefernwälder prägen die Landschaft genauso wie riesige Sanddünen. Historische Altstädte mit monumentalen Bauwerken finden sich neben modernen Stadtzentren mit Szenevierteln.

In der Hauptstadt Vilnius im Südosten von Litauen trifft moderne Geschäftigkeit auf traditionelle Bauten. In der Neustadt im Westen der Stadt und im Stadtteil nördlich des Flusses Neris pulsiert das Leben, während die historischen Gebäude im gotischen Stil, litauischen Barock und aus der Renaissance in der Altstadt Ihnen den Atem rauben. Besonders sehenswert ist auch das nur 0,6 km² große Künstlerviertel Užupis am Rande der Altstadt. Das Viertel mit kleinen Läden und Galerien ist durch eine Brücke über den Fluss Vilna mit dem Rest der Stadt verbunden und zeigt noch einmal eine andere Seite der Hauptstadt.

Auch auf der Suche nach kulinarischen Spezialitäten werden Sie in der litauischen Hauptstadt fündig. Im Haus von Džiugas können Sie im gemütlichen Ambiente den berühmten gleichnamigen Käse verkosten, der von den Litauern abgöttisch geliebt wird.

In Kaunas, rund 100 Kilometer westlich von Vilnius, erleben Sie Litauen auf authentische Weise. Die einstige Hauptstadt Litauens besticht durch die prächtigen Bauten im Bauhausstil und versetzt Sie mit ihren gepflasterten Straßen in vergangene Zeiten. Das Wahrzeichen der Stadt, die mittelalterliche Burg, ist genauso sehenswert wie das als „weißer Schwan“ bezeichnete Rathaus und spannende Museen.

Neben beeindruckenden Städten hat Litauen auch einzigartige Landschaftsbilder zu bieten. Der Nationalpark Kurische Nehrung zieht Einheimische und Besucher mit seinen Dünen und langen Sandstränden in den Bann. Geografisch gesehen, trennt die 98 Kilometer lange Landzunge das Kurische Haff von der Ostsee. Ein kulturelles Highlight ist eine private Segelschifffahrt zum russischen Grenzgebiet, das sich in dieser Gegend befindet.

Litauen gilt als eines der katholischsten Länder Europas. Eine für viele Litauer und Gläubige aus aller Welt bedeutende Attraktion ist daher der Berg der Kreuze. Zwar ist der Berg lediglich 10 Meter hoch, doch das tut seiner Anziehungskraft keinen Abbruch. Unzählige Kreuze und Rosenkränze werden dort aufgestellt, was dem Ort etwas Mystisches verleiht.

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